Artur-Ladebeck-Straße

Gefährliche Ein- und Ausfahrten entlang der Artur-Ladebeck-Straße

Der oben abgebildete Bereich der Artur-Ladebeck-Straße verdeutlicht einige Gefahrenstellen:

  1. Ein- und Ausfahrten auf der rechten Seite zum Einkaufs-Center
    • Die Gefahr von einem Autofahrer bzw. einer Autofahrerin, die auf den Parkplatz auffahren wollen, übersehen zu werden, ist hier hoch.
    • Viele Autofahrer, die den Parkplatz verlassen wollen, erkennen nicht den Radweg und fahren direkt bis zur Fahrbahn vor
  2. Geschwindigkeit der Radfahrer wird unterschätzt, da die Strecke hier leicht abschüssig ist.
  3. Mobiel-Fahrgäste, die die Bushaltestelle kurz vor der Kreuzung nutzen, warten teilweise auf dem Radweg, weil dieser im Bereich der Haltestelle nicht markiert ist.

Protected Bike Lanes

PBL Artur-Ladebeck-Straße
Illustration einer PBL auf der Artur-Ladebeck-Straße (Grafik: Michael Motyka)

Geschützte Radfahrstreifen (Protected Bike Lanes, kurz PBL) sind dadurch gekennzeichnet, dass sie im Optimalfall die Breite einer ganzen Fahrspur einer Straße einnehmen und durch vertikale Elemente (z.B. Baken, Poller, Blumenkübel) sowie durch markierte Schutzzonen (breite Sperrflächen) von den Fahr- und Parkspuren des Kfz-Verkehrs klar getrennt sind. Auf diese Weise erhalten die Radfahrenden einen eigenen geschützten Raum, der den Komfort und das Sicherheitsempfinden verbessern soll.

Geschützte Radfahrstreifen werden direkt auf der Fahrbahn auf gleichem Niveau angelegt. Vom Fußverkehr sind sie in der Regel durch die Bordsteinkante getrennt.

Die wichtigsten Vorteile:

  • Verbesserung der Verkehrssicherheit
  • Das Befahren der Radfahrstreifen durch Kfz wird verhindert.
  • Stressarmes komfortables Radfahren
  • Verminderung des Risikos und der Angst vor Kollisionen mit überholenden Kfz
  • Klare Abgrenzung der Radschutzstreifen vom Fußverkehr
  • Kostengünstig, da sie auf vorhandenen Kfz-Spuren eingerichtet werden können

Quelle: ADFC (Positionspapier „Geschützte Radverkehrstreifen“)