Protected Bike Lanes

PBL Artur-Ladebeck-Straße
Illustration einer PBL auf der Artur-Ladebeck-Straße (Grafik: Michael Motyka)

Geschützte Radfahrstreifen (Protected Bike Lanes, kurz PBL) sind dadurch gekennzeichnet, dass sie im Optimalfall die Breite einer ganzen Fahrspur einer Straße einnehmen und durch vertikale Elemente (z.B. Baken, Poller, Blumenkübel) sowie durch markierte Schutzzonen (breite Sperrflächen) von den Fahr- und Parkspuren des Kfz-Verkehrs klar getrennt sind. Auf diese Weise erhalten die Radfahrenden einen eigenen geschützten Raum, der den Komfort und das Sicherheitsempfinden verbessern soll.

Geschützte Radfahrstreifen werden direkt auf der Fahrbahn auf gleichem Niveau angelegt. Vom Fußverkehr sind sie in der Regel durch die Bordsteinkante getrennt.

Die wichtigsten Vorteile:

  • Verbesserung der Verkehrssicherheit
  • Das Befahren der Radfahrstreifen durch Kfz wird verhindert.
  • Stressarmes komfortables Radfahren
  • Verminderung des Risikos und der Angst vor Kollisionen mit überholenden Kfz
  • Klare Abgrenzung der Radschutzstreifen vom Fußverkehr
  • Kostengünstig, da sie auf vorhandenen Kfz-Spuren eingerichtet werden können

Quelle: ADFC (Positionspapier „Geschützte Radverkehrstreifen“)

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